spnge

 

 

 

blubb. blubber. blubb. blubbblubb.

Ende...aus... Nikolaus...

3 Monate und 3 Tage...als wäre es gestern gewesen.

Ich mag die Zahl 3. Nix vonwegen Glückszahl. Sie ist meine aller liebste Lieblingszahl.

Warum? Keine Ahnung! Is halt so.

Alles verändert sich. Schule ist jetzt aus. Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge, wobei bisher noch das weinende überwiegt. Meine Fachhochschulreife wäre geschafft. Der Drops ist gelutscht, wie man so schön sagt. Und jetzt?                                                             Alles tutti? Ich glaube nicht.

Weg von hier? Niemals! Als Außenstehender kann man das wohl nicht so recht verstehen, aber aus Krempe weg? Das ist schon ein merkwürdiges Gefühl. Klar sagen viele: "Bloss aus Krempe weg! Hier kann man tot übern Zaun hängen, aber sonst nichts." Ich denke nicht so und zwar definitiv. Geborgenheit, Lästereien, Klöönschnacks, Freunde, Babysitten, Vertrautheit... und noch mehr lasse ich zurück und stürze mich in ein Abenteuer. Das Abenteuer "HAMBURG". Mulmich ist mir im Bauch, wenn ich daran denke.

Konfuzius: "Wohin Du auch gehst, gehe mit Deinem ganzen Herzen."

17.7.09 14:12


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Vermissen

Jetzt ist er schon 2 1/2 Wochen tot und ich vermisse ihn.                                                      

Ich vermisse ihn, wenn ich einfach nur so dasitze und fernsehe oder im Garten ein Buch lese, ich vermisse ihn, wenn ich nach Hause komme und keine freudige Begrüßung wartet. Ich vermisse ihn, wenn ich eine Banane esse, denn die habe ich mir immer mit ihm geteilt und seit dem er nicht mehr da ist schmecken sie mir nicht mehr. Ich vermisse ihn, wenn mir irgendetwas runterfällt, was er als unser "Staubsauger" immer gegessen hat und ich vermisse ihn, wenn ich eine Flasche leer gemacht habe und diese niemandem zum Zerkauen geben kann. Ich vermisse ihn, wenn ich nachts mit Freunden draußen bin und ihn nicht suchen muss, weil er einfach nicht mehr da ist. Ich weine nochimmer oft. Ich habe meinen "blonden Hund" verloren. Mein längster, bester, männlicher Freund. Er sah doch nur so aus, als ob er schlafen würde.Schlafen mit offenen Augen, so wie er es öfter tat. Es ist ein Loch in meinem Herzen. Eiskalter Durchschuss. Jetzt fehlt ein Stück und ich weiß nicht, wo ich es widerbekommen kann. Auf so ignorante Sprüche, wie: "Ich kann das gar nicht verstehen, wie man an so einem Tier so hängen kann und was willst du eigentlich? War doch sowieso nur'n Hund.Was? Du weinst immernoch? Das Vieh is doch jetzt schon 2 Wochen tot" Die Wunde habe ich das Gefühlt heilt nicht. Normalerweise bildet sich auf einer Stelle eine Schorfschicht und dann heilt das darunterliegende Gewebe und eine bleibt häufig nur eine kleine Narbe. Wie sieht das aber aus, wenn das Herz in Fetzen liegt? Wer kommt da mit Nadel und Faden und näht einfach das Loch zu? Ich will ihn zurück. Hier bei mir. Nicht irgendeinen anderen Kläffer, der ganz anders ist als mein alter und quasi ein billiges Ersatzteil im Vergleich zu dem, welches in mir fehlt.

Und schon wieder bin ich am weinen. Weinen ist gut. Es hilft zwar nicht auf dauer, aber für einen Augenblick um einfach man selbst zuseien und niemandem vorspielen zu müssen "ach wie toll" es einem doch geht.

In Trauer

Steph

gbua

2.5.09 23:13


traurigkeit

2 stunden noch...
das loch ist gegraben, bei bekannten im garten. hab aber nicht mitgeholfen, sondern bin zu hause beim dicken geblieben. ich bin nur fertig. es geht ihm nicht sonderlich schlecht. er frisst zwar nicht so viel, aber er hat keine schmerzen. er hinkt halt, aber nicht mehr  so extrem,wie als wir letzte woche montag mit ihm beim tierarzt mit ihm waren.
wenn wir ihn durch die spritze von seinen schmerzen erlösen würden, dann könnte ich das ja verstehen mit dem einschläfern, aber er hat keine.

ich bin alle und kann kaum noch weinen. meine augen sind rot, mein herz wird seit 3 stunden langsam in zwei stücke gerissen. nicht dran denken, einfach nicht dran denken.einfach is hier gar nichts. ich knuddel ihn, solange er noch da ist.

gbua

steph

14.4.09 15:29


Er

Wie kann einem ein Jemand, der einerseits eigentlich garnicht deine Sprache spricht und andererseits doch und dich nimmt so wie du bist und dich versteht und immer da ist wenn man ihn braucht, genommen werden?

Er stirbt jeden Tag ein Stückchen mehr. Jeden Tag ein Herzschlag weniger. Du siehst Nachts verstört auf den Wecker und kannst die Zeit nicht lesen, weil seine Augen von Schlaf und Tränen verklebt sind. Du horchst kurz auf, um zu hören, ob er noch leise vorsichhinschnachrchend da ist.Doch was du hört ist nur das Gluggern in den Heizungsrohren.Du reibst dir die Augen und siehst neben das Sofa, auf dem du, um bei ihm zu sein, eingeschlafen bist. Er ist nicht da. Du stehst auf, stößt dir unterwegs zum Flur noch deinen Fuß am Wohnzimmertisch und hättest dich unter normalen Umständen tierisch über dieses Drecksteil aufgeregt, doch deine Suche nach ihm ist keineswegs ein normaler Umstand. Zuerst tappst du auf den kalten Fliesen in die Küche und versuchst im Halbdunkeln des in das Küchenfenster einfallenden Lichtes umrisse zu erkennen. Hier ist er nicht. Auf dem Weg zum Hauswirtschaftsraum noch einen kurzen Blick in seinen Korb unter der Treppe riskiert. Nein, wider kein Glück. Doch da, im Hauswirtschaftsraum, da liegt er zusammengerollt, wie ein... man könnte schon sagen Fetus. Du schaltest leise das Licht ein und bist nur darauf fixiert zu sehen, ob sich sein Brustkorb noch hebt uns senkt. Das tut er, aber dennoch bist du nicht beruhigt, da du nicht genau sagen kannst, ob er Schmerzen hat und gerade erst vor Erschöpfung eingeschlafen ist oder wie es ihm gerade geht.    

Du streichelst ihm liebevoll über die eine Lefze und siehst, wie er genießerisch ein Mal ganz tief durchschnaubt und gehst dann selbst mit einem tiefen Seufzer wieder auf's Sofa und weinst dich in den Schlaf.

Ich liebe ihn und er gehört zur Familie, in meinen Alltag, in mein Leben!!!

be blessed!

Steph

6.4.09 10:56


...und bla...

Zeugnis hier, Babysitten da, Sport, Freunde, Schule, Tiere, Pc und alles Drum und Dran...blubb

Joar... mein Leben ist kein Ponyhof, nicht wirklich langweilig und auch nicht unbedingt mega spektakulär. "Alles tutti!" würde jetzt jemand sagen, die ich kenne und manchmal auch nicht kenne.
"Und wie geht's dir?" -"Soweit!", lautet meist die Antwort von ihr. Sehr aussagekräftig ist das ja nicht gerade, aber was soll's?Wayn. ...zumindest mir...
Anschlussfinden ist nicht immer leicht. Ausgegrenzt von der Gruppe und doch i-wie verbunden. Nichts Halbes aber auch nichts Ganzes.
Kopfrauchen, Verwirrung, alles is' noch ein wenig fremd und taub.
Still. Vor allen Dingen still. Das ist manchmal ganz schön. Manchmal.
traurig, weil ein Wort in diese Stille vielleicht auch mal gut täte.
Das merkt aber keiner! Nie?!
Nein, fast nie jemand.

Ach was weiß ich denn. Dieses ewige Blabla in der Schule von Diesem und Jenem.Sie interessierts nicht und mich auch nicht. Ausbildung, klar...gerne, aber bitte was, dass mir Spaß macht.
Menschen schmeißen die Schule, die Ausbildung, so vollkommen ohne Perspektive. Sie schüttelt darüber nur den Kopf und denkt sich ihren Teil. Ich hingegen kann die Klappe nicht halten und muss mich drüber aufregen.
Und warum? Tjoar... das is mal ne sehr gute Frage.
Weil... und... bla... hier nä.. und so.. weißte bescheid? Nein?Na dann is gut. Ich nämlich auch i-wie zur Zeit nicht mehr. Kp.

Kalt?
Gefühlslos?
Eis?

Ich mag Eis und auch i-wie nicht. Glatteis zum Beispiel find ich doof. Schokieis mit Stückchen is super :-)

Ach was weiß denn ich... bla... Welt...
Weltschmerz? Weltzerstörung? Weltfrieden*lach*? Ähm...ne...I-wie nicht!?

gbua
Steph: )

5.2.09 12:45


Weshalb ich manchmal weine

Ich weiß es selbst nicht so genau.

Vor Glück, dass ich ihn hab und keinen Anderen will?

Vor Liebe, dass ich die ganze Welt umarmen könnt?

Vor Trauer, dass der Andere nicht da ist, wenn man ihn am nötigsten bräuchte?

Vor Angst, den Einen zu verlieren und den Anderen mehr als jetzt schon?

Vor Verzweiflung und Wut, weil ich mich machtlos fühle?

 

Weshalb ich manchmal weine,

ich weiß es selbst nicht so genau.

 

Die Welt ist ein manches Mal wüst und grau, trist und kalt.

Das macht selbst vor einem normalerweise so fröhlichen Menschen wie mir nicht halt. 

Man soll die Schuld eigentlich nicht von sich auf andere schieben

und deshalb fällt es mir in diesen Zeiten teilweise schwer ihn und ihn zu lieben.

Dennoch tue ich es, auf mein Wort ist Verlass.

Ich tue es wirklich, denn damit mach ich keinen Spaß.

Dennoch könnte ich manchmal vor Schmerzen und Klagen laut losschreien

und in solchen Situationen, da hilft mir dann das Weinen.

Vielleicht gibt es Menschen, die können es nicht verstehen.

Die sollen ihre Meinung sagen oder besser noch sich ihren Teil denken und gehen.

Stephanie Rahel Block

18.1.2009

 

18.1.09 12:40


Wortkotze...Gedankenbrei...Gewissheit...

Sie war doch eben noch so glücklich.So unendlich glücklich.

Was soll sowas? Ihre Gefühle fahren Achterbahn, obwohl sie da gar keinen Bock drauf hab. Aber es ist ihnen egal.Sie reißen sie mit. Hoch,runter,hoch...und wieder ganz lange unten.
Sie könnte kotzen, aber das würde an der Situation auch nichts ändern.
Sie könnte schreien, aber auch das würde nichts ändern, obwohl das ihre Seele einen kurzen Augenblick aufatmen ließe.
Sie könnte die Gesamtsituation einfach ignorieren, so als wäre nicht gewesen.-NEIN, das würde sie nicht können.
Sie könnte weinen und schreiben...das tut sie...aber auch das ändert nichts.
Nichts? Nein, ein bisschen. Denn dann fühlt sie sich nicht mehr so ganz allein mit ihrem Kummer, ihrem Leid und ihren Gefühlen.

Sie waren doch einst so glücklich.Sie und ihre Familie.
Bilderbuch...
...es liegt verstaubt in der hintersten Ecke in einem Regal in einem dunklen Kellerloch, so scheint es ihr. Weit weg von der Realität, der harten. Sie weint immer wieder. Sie will es nicht, aber sie kann nicht stark sein, so sehr sie es auch versucht.
Sie fühlt sich in diesen Tagen ein wenig allein. Auch wenn sie mit Leuten in einem Raum ist, so ist ihr, als wären sie nicht wirklich. Heiße Luft? Sie wird etwas gefragt und gibt eine Art Wortbrei wieder. Unbedeutend, nichtssagend sind ihre Antworten, im Gegensatz zudem, was sie schreibt. Sie erkämpft sich ein wenig Mut indem sie schreibt. Mut, den sie braucht, um ein wenig besser über den Alltag hinwegzukommen. Mut, der ihr teilweise sogar Flügel wachsen lässt, damit sie diese nur aufzuspannen braucht und sich vom Wind tragen lassen kann. Aber nur ein manches Mal.
...Gefühle...Wortkotze...bloggen...andere lesen lassen... Hoffnung?
Die lässt sie den Alltag überleben. Dies Kombiniert mit Mut ist es, was ihr Leben zur Zeit ausmacht. Sie hat auch Angst, Zweifel und weint oft, aber dennoch bleibt eine Spur der Hoffnung und des Muts, der sie über Wasser hält.

Vertrauen auf einen, der alles weiß...

...Überlebenswichtige Gewissheit...

 

16.11.08 23:21


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