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blubb. blubber. blubb. blubbblubb.

Wortkotze...Gedankenbrei...Gewissheit...

Sie war doch eben noch so glücklich.So unendlich glücklich.

Was soll sowas? Ihre Gefühle fahren Achterbahn, obwohl sie da gar keinen Bock drauf hab. Aber es ist ihnen egal.Sie reißen sie mit. Hoch,runter,hoch...und wieder ganz lange unten.
Sie könnte kotzen, aber das würde an der Situation auch nichts ändern.
Sie könnte schreien, aber auch das würde nichts ändern, obwohl das ihre Seele einen kurzen Augenblick aufatmen ließe.
Sie könnte die Gesamtsituation einfach ignorieren, so als wäre nicht gewesen.-NEIN, das würde sie nicht können.
Sie könnte weinen und schreiben...das tut sie...aber auch das ändert nichts.
Nichts? Nein, ein bisschen. Denn dann fühlt sie sich nicht mehr so ganz allein mit ihrem Kummer, ihrem Leid und ihren Gefühlen.

Sie waren doch einst so glücklich.Sie und ihre Familie.
Bilderbuch...
...es liegt verstaubt in der hintersten Ecke in einem Regal in einem dunklen Kellerloch, so scheint es ihr. Weit weg von der Realität, der harten. Sie weint immer wieder. Sie will es nicht, aber sie kann nicht stark sein, so sehr sie es auch versucht.
Sie fühlt sich in diesen Tagen ein wenig allein. Auch wenn sie mit Leuten in einem Raum ist, so ist ihr, als wären sie nicht wirklich. Heiße Luft? Sie wird etwas gefragt und gibt eine Art Wortbrei wieder. Unbedeutend, nichtssagend sind ihre Antworten, im Gegensatz zudem, was sie schreibt. Sie erkämpft sich ein wenig Mut indem sie schreibt. Mut, den sie braucht, um ein wenig besser über den Alltag hinwegzukommen. Mut, der ihr teilweise sogar Flügel wachsen lässt, damit sie diese nur aufzuspannen braucht und sich vom Wind tragen lassen kann. Aber nur ein manches Mal.
...Gefühle...Wortkotze...bloggen...andere lesen lassen... Hoffnung?
Die lässt sie den Alltag überleben. Dies Kombiniert mit Mut ist es, was ihr Leben zur Zeit ausmacht. Sie hat auch Angst, Zweifel und weint oft, aber dennoch bleibt eine Spur der Hoffnung und des Muts, der sie über Wasser hält.

Vertrauen auf einen, der alles weiß...

...Überlebenswichtige Gewissheit...

 

16.11.08 23:21
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


eyes (16.11.08 23:34)
ich habe noch mut. aber keine hoffnung mehr. ein winziges fünkchen. sehr winzig. ein lufthauch und er erlischt.
ich will und ich muss und ich soll und ich kann. aber irgendeiner legt mir immer steine in den weg. nimmt mir alles, wenn ich am glücklichsten bin. das war schon immer so.
immer, wenn ich denke "man, wie geil ist das leben. ich bin glücklich. dankbar. und alles ist wunderschön... ich liebe mein leben", immer dann wird mir alles genommen, was mir lieb ist. menschen sterben, menschen verlassen mich, ich mache gravierende fehler, sie machen fehler, ich werde stehengelassen, menschen verlieren sich. ich verliere. ich kann so vieles und bin doch der geborene loser.
das selbstbewusstsein schwindet, wie das geld auf dem konto. die liebe schwindet und ich werde kalt. die emotionen häufen sich und sind so nichtig je mehr sie werden. sie bedeuten niemandem etwas. jeder ist mit sich selbst beschäftigt und mit seinem eigenen leid.
familie. schön wärs. sorgen zerstören alles. geld macht nicht glücklich. aber familien glücklicher. weil man dann leben kann und lieben kann.

jedes mal, wenn ich glücklich war, wirklich glücklich war und die welt umarmen konnte, dann wurde mir augenblicklich alles genommen, woran ich festhielt, was mir wichtig war.

und es hat noch nicht einmal mehr sinn, zu kämpfen. hoffnung? nichtig. vertrauen? strebt gegen null. glauben? an das gute? fällt mir unglaublich schwer.
derjenige, der das zu verantworten hat, tut mir unendlich weh.

ich wünsche dir all die kraft, die du brauchst.
du bist nicht allein. ich bin hier.

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